Die Charakteristik von St. Magnus soll erhalten bleiben. Die Großzügigkeit einer Hallenkirche in Verbindung mit der Ornamentik der Buntglasfenster soll fortgeführt, idealerweise sogar gestärkt werden. Gleichzeitig kann die Verkleinerung des Sakralraums auch als Chance gesehen werden, neue Wege hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit im Öffentlichen Raum zu beschreiten. St. Magnus soll sich in möglichst alle Richtungen öffnen. Dafür werden nicht nur die Portale entfernt sondern auch alle geschlossenen Außenwände des Kirchenraums rückgebaut. Der auf ein Skelettbau reduzierte Kirchenraum ist nun gleichzeitig schützende Hülle wie auch begehbare Skulptur. Ein eingestellter hölzerner Korpus beherbergt den neuen Sakralraum und alle Räume des Gemeindehauses. Die nun im wahrsten Sinne "Offene Kirche" haucht dem Bestandsgebäude neues Leben ein. Sie ist von Außen wahrnehmbar und lädt von drei Seiten aus zum Begehen ein. Die Öffnung der Seitenfassaden gewährleistet darüber hinaus auch die Belichtung aller Aufenthaltsräume des Gemeindehauses wie auch des Sakralraumes. Gleichzeitig können vom EG die angrenzenden Grünanlagen direkt betreten werden.
Auslober: Katholische Gesamtkirchengemeinde Wernau
Verfasser: dauner rommel schalk
Platzierung: 1. Preis
Bearbeitung: 2025